dear-friend

 

Hallo Ben,
es geht mir nicht gut heute. Warum bist du nicht hier? Ich möchte dich endlich wieder einmal in meine Arme schliessen, deine Nähe  spüren, mit dir schlafen. Du fehlst mir so sehr, es tut so weh. Der Gedanke, dass du körperlich nie nie mehr anwesend sein wirst, macht mich krank. Es macht mich wütend. Es macht mich traurig. Es lässt mich resignieren.
Diese Antidepressiva helfen noch immer nicht, kann bis zu einem Monat dauern, shit!
Letzte Woche, als Johan zu Besuch war, war das Leben wieder schöner. Wir haben so viel zusammen unternommen und er hatte so viel zu erzählen. Ein halbes Jahr ist lange, und man kann sich nicht alles am Telefon erzählen.
Seltsam ist auch, seit er weg, klagt Mutti wieder über gesundheitliche Probleme.  Das kann ich nicht auch noch brauchen. Ja, ich weiss, das ist ungerecht, aber ich habe keinen Nerv mich auch noch um sie zu kümmern. Lars ist so mit Arbeit eingedeckt, der hört und sieht zur Zeit gar nichts. So bleibt das wahrscheinlich wieder an mir hängen. So ist das doch immer. Ja, ich total unzufrieden und unausgeglichen. Manchmal könnte ich platzen, ich stehe total unter Druck. Wann hört das endlich wieder auf?
Bitte komm zurück und wir steichen das Wort Tod aus unserem Wortschatz!

 

 

30.3.07 21:29
 


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